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Djibril Sow – Kurz vorm Ziel aber nie angekommen

Heiko van der Velden (amafuma.de)

Neben den bekannten Namen wie Mahmoud Dahoud und Andreas Christensen wird auch Djibril Sow die Borussia zur kommenden Saison verlassen. Der Schweizer wechselt für rund 2 Millionen Euro zu den Young Boys aus Bern. Erst 2015 schloss er sich den Fohlen an. Damals kam er für 1,5 Millionen aus Zürich und wurde als großes Talent gehandelt.

Bereits Lucien Favre hielt viel von seinem Landsmann. Unter Andre Schubert wurde der 20-Jährige zuletzt an die Bundesliga  heran geführt und konnte im DFB Pokal gegen Stuttgart sein Pflichtspieldebüt geben.
Unter Dieter Hecking folgte ein weiterer Pokaleinsatz gegen Frankfurt, der trotz negativem Ausgang für den VfL durch einen souverän verwandelten Elfmeter gekrönt werden konnte. Noch in der gleichen Woche durfte Sow dann auch in der Bundeslia für die Borussia auflaufen.

War Sow mal nicht mit der 1. Mannschaft unterwegs baute U23-Trainer Arie van Lent fest auf ihn. Meistens im offensiven Mittelfeld war der Schweizer Leistungsträger. Für die U23 kam er in 32 Spielen auf 13 Torbeteiligungen.

Kurz vorm Erreichen seines Ziels, der Etablierung im Kader der 1. Mannschaft ist Sows Weg nun aber vorbei. In seiner Heimat bekommt er nun die Möglichkeit sich weiter in den Fokus zu spielen und in einigen Jahren bei einem großen Verein in der Startelf zu stehen. Bei der Borussia wird dies wohl nicht sein, trotz alledem können wir festhalten, dass der Schweizer das Potenzial zu einem sehr guten Spieler durchaus besitzt und der Borussia in den kommenden Jahren möglicherweise noch hätte helfen können.

  1. Chris

    Sow hat seinen Elfer verschossen, nicht souverän verwandelt!

  2. Brunni

    Ja, der Elfer war verschossen … aber mir ist eher die Szene im Gedächtnis, als er kurz vor Ende der Verlängerung – in höchster Not – einem Frankfurter Stürmer den Ball ablief. Und das im Stil eines Weltklasseverteidigers (als Offensivmann). Ich habe viel von ihm gehalten.
    Wenn er keiner aus der Kategorie „ewiges Talent“ wird, traue ich ihm eine gute Karriere zu.

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